Intravitreale Injektion (IVI) in Berlin

Intravitreale Injektion in Berlin

Die intravitreale Injektion (IVI) ist eine medikamentöse Therapie zur Behandlung von Netzhauterkrankungen. Dabei werden die Medikamente dem Glaskörper des Auges zugeführt und gelangen von dort direkt an die Netzhaut.

Wann ist eine intravitreale Injektion sinnvoll?

Die IVI kann bei folgenden Erkrankungen der Netzhaut angewandt werden:

  • Feuchte AMD (Altersabhängige Makuladegeneration)
  • Zentralvenenverschluss (ZVV)
  • Retinopathia centralis serosa (RCS)

Wie verläuft die intravitreale Injektion?

Die Medikamentengabe durch eine intravitreale Injektion erfolgt in einer ambulanten Operation und wird in örtlicher Betäubung durchgeführt.

Die Medikamente sollen sich neu bildende oder neu gebildete, einwachsende Blutgefäße hemmen bzw. zur Rückbildung zwingen. Sie setzen sich nach der intravitrealen Injektion langsam und kontinuierlich frei, so dass sich die Wirkung nach und nach entfaltet und über einen längeren Zeitraum anhält. Oft müssen die Injektionen im Monatsabstand wiederholt werden.

Nach der intravitrealen Injektion ist für einige Tage eine Augentropfentherapie nötig. Außerdem findet am Tag nach der IVI eine augenärztliche Kontrolluntersuchung statt, die sich in regelmäßigen Abständen wiederholt. Bei der letzten Nachuntersuchung beurteilt der Augenarzt mit Hilfe einer Farbstoffuntersuchung (Fluoreszenz-Angiographie) den Augenhintergrund abschließend.

Nach der Behandlung kann es zu verschwommenem Sehen oder der Wahrnehmung von Trübungen kommen. Schwerwiegende Komplikationen wie Infektionen, Einblutungen in den Glaskörper, Erhöhung des Augeninnendrucks bzw. Verletzung von Augenlinse oder Netzhaut sind bei der intravitrealen Injektion selten. Dennoch sollten zur Überwachung regelmäßige Kontrolluntersuchungen stattfinden.

Weitere Informationen und Diagnose

Wenn Sie von einer Netzhauterkrankung betroffen sind oder Ihre Augen untersuchen lassen möchten, um sie daraufhin zu überprüfen, nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Bitte fragen Sie uns auch nach weiteren Informationen zur Therapie der intravitrealen Injektion – wir beraten Sie gern!
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