Bioptics

Bioptics - Augenlasern und Linseimplantation

Wenn Sie an einer sehr starken Fehlsichtigkeit leiden, könnte eine Kombination aus Augenlaserbehandlung und Linsenimplantation die optimale Lösung für Sie sein. Bioptics heißt das Behandlungskonzept, das beide Verfahren miteinander verknüpft.

Für wen ist eine Bioptics-Behandlung geeignet?

Das Kombinationsverfahren eignet sich für:

  • Junge Menschen, die an einer Fehlsichtigkeit mit sehr hoher Dioptrienzahl leiden und zusätzlich eine Hornhautverkrümmung aufweisen
  • Patienten mit einer extremen Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung (Astigmatismus), für die ein Verfahren allein nicht ausreicht
  • Personen, die trotz Hornhautverkrümmung die Vorteile einer Multifokallinse nutzen möchten

Wenn junge Patienten eine zu hohe Dioptrienzahl aufweisen und zusätzlich eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) besteht, kombiniert man Hinterkammerlinse mit einer Femto-LASIK. So lässt sich ein perfektes optisches Ergebnis erzielen.

Auch Multifokallinsen, die bei einer stärkeren Hornhautverkrümmung normalerweise nicht zur Anwendung kommen können, werden durch Bioptics zu einer Option. Dazu wird zunächst die multifokale Intraokularlinse eingesetzt und anschließend der Astigmatismus in einer Augenlaserbehandlung korrigiert.

Wie verläuft das Bioptics-Verfahren?

Die Behandlung erfolgt in drei Schritten innerhalb eines Zeitraums von drei bis vier Wochen:

Femtosekundenlaser-Behandlung:

Bevor die Intraokularlinse eingesetzt wird, wird mit Hilfe eines Femtosekundenlasers aus der obersten Hornhautschicht ein Hornhautdeckel (Flap) erzeugt. Dieser ist erst für den dritten Behandlungsschritt notwendig, er wird noch nicht geöffnet, sondern lediglich vorbereitet.

Einsetzen der Intraokularlinse:

Unmittelbar nach der Behandlung mit dem Femtosekundenlaser setzt der Operateur die Intraokularlinse ein.

Hierbei handelt es sich entweder um eine sogenannte phake Linse (Vorder- oder Hinterkammerlinse), die zusätzlich zur körpereigenen Augenlinse eingesetzt wird, oder eine Intraokularlinse, wie z. B. die Monofokallinse, Multifokallinse oder torische Linse, welche die eigene Linse ersetzt (siehe auch Grauer-Star-Operation).

Augenlaserbehandlung:

Nach etwa vier Wochen erfolgt die Behandlung mit dem Excimer-Laser. Der bei der Femtosekundenlaser-Behandlung erzeugte Flap wird nun geöffnet. Die tieferen Hornhautschichten werden nachmodelliert, bis die gewünschte Korrektur erreicht ist.

Bei einer bestehenden Kurzsichtigkeit muss die Hornhaut abgeflacht werden, bei einer Weitsichtigkeit wird sie angesteilt. Besteht bei dem Patienten eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus), so wird diese ebenfalls durch den Laser korrigiert. Der Flap wird danach wieder zurückgeklappt. Er saugt sich selbst fest, wird von der umliegenden Hornhaut versiegelt und erreicht nach wenigen Tagen volle Stabilität.

Weitere Informationen

Gern beraten wir Sie in einem unserer Augenlaserzentren, ob das Bioptics-Verfahren Ihnen ein brillenfreies Leben ermöglicht. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf – das Optegra-Team freut sich auf Sie!
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