PRK

PRK

Die Behandlungsmethode der PRK (PRK: Photorefraktive Keratektomie) eignet sich insbesondere bei Patienten mit dünner Hornhaut.

Die oberste Hornhautschicht, das Epithel, wird bei der PRK zunächst nicht wie bei Femto-LASIK oder LASIK mit einem Laser bzw. Messer abgetrennt, sondern vorsichtig mit Alkohol abgelöst und entfernt.

Anschließend erfolgt die Behandlung mit dem Excimer-Laser, dem WaveLight Allegretto 400 Hz. Er führt innerhalb von zwei bis drei Sekunden pro Dioptrie die eigentliche Korrektur der Fehlsichtigkeit durch, ohne dass Sie es spüren.

Unterschied zur LASIK

Der Unterschied zur LASIK besteht darin, dass kein Flap erzeugt und nach der Korrektur wieder über die Behandlungsfläche zurückgeklappt wird, sondern die vorher abgetragenen Deckzellen nachwachsen müssen. Das kann etwa zwei bis drei Tage dauern. In dieser Zeit ist das Sehen verschwommen und die Augenoberfläche sensibel.

Die Augenlaserbehandlung ist die kostengünstigere Behandlungsmethode, jedoch kann sie – im Gegensatz zur Femto-LASIK – in den ersten Tagen nach der Operation etwas schmerzhaft sein. Der Heilungsprozess dauert bei diesem Verfahren länger an.

Wer ist für eine PRK geeignet?

Wir empfehlen die Behandlungsmethode bei einer Kurzsichtigkeit bis zu -6 Dioptrien, bei einer Weitsichtigkeit bis zu +6 Dioptrien und bei einer Hornhautverkrümmung bis zu 6 Dioptrien.

Während der Heilungszeit nach dem Eingriff ist das Sehen noch verschwommen und die Augenoberfläche sensibel. Daher sollte in den ersten Wochen vermieden werden sich die Augen zu reiben, schwimmen, in die Sauna zu gehen oder sich zu schminken.