Keratokonus

Der Keratokonus ist eine nicht entzündliche Erkrankung der Hornhaut, bei der sich das Hornhautgewebe kegelförmig vorwölbt und die Hornhautdicke immer mehr abnimmt. Durch die Asymmetrien in der Hornhautkrümmung entsteht ein unscharfes und verzerrtes Bild. Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung sind nicht mehr nur die Oberfläche, sondern auch tiefere Schichten der Hornhaut betroffen und können vernarben.

Symptome des Keratokonus

  • Schwankungen der Sehschärfe
  • Abnahme der Sehstärke trotz Brille oder Kontaktlinsen
  • Lichtringe (sog. Halos) um Leuchtquellen
  • Schatten an Buchstaben oder Gegenständen (Ghosting)
  • Schlieren

Ursachen des Keratokonus

Trotz großangelegter Studien ist die genaue Ursache der Krankheit bisher nicht bekannt. Der Keratokonus tritt aber häufig familiär auf – Wissenschaftler gehen deshalb davon aus, dass eine vererbbare Komponente eine Rolle spielt. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse machen auch eine Stoffwechselstörung für die Entstehung eines Keratokonus verantwortlich. Es gibt zudem Theorien, dass Infektionen oder ein zu schwaches Kollagen in der Hornhaut als Verursacher in Frage kommen. Diese Theorien sind wissenschaftlich bisher jedoch nicht belegt.

Behandlung des Keratokonus

Eine Heilung des Keratokonus gibt es bisher nicht. Es besteht einzig die Möglichkeit, das Fortschreiten der Erkrankung mittels Crosslinking zu stoppen.

Beim Crosslinking wird zunächst das Epithel, die oberste Hornhautschicht, abgetragen. Anschließend wird das Auge mit Riboflavin-Augentropfen behandelt und dann mit UV-Licht bestrahlt. Das Crosslinking bewirkt eine Verstärkung der Hornhaut, so dass der Keratokonus nicht weiter fortschreiten kann.

Finanzierung

Die Kosten für eine Crosslinking-Behandlung werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland nicht übernommen. Optegra bietet Ihnen jedoch die Möglichkeit einer Finanzierung Ihrer Crosslinking-Behandlung über eine Laufzeit von 6 bis 12 Monaten.

Vorsorge

Je früher der Keratokonus erkannt wird, desto eher lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung verhindern. Kontaktieren Sie uns am besten schon heute, um einen Termin für Ihre Vorsorgeuntersuchung bei den Augenärzten bei Optegra zu vereinbaren. Die Chirurgen bei Optegra beraten Sie gern und zeigen Ihnen was gegen Keratokonus gemacht werden kann.